Der Knieperkohl - die regionale Spezialität der Prignitz

 

Kennen Sie schon diese Delikatesse aus der Prignitz?

 

Knieperkohl ist des richtigen Prignitzers Leibspeise!

Wo die Wiege des prignitztypischen Nationalgerichtes Knieperkohl steht, darüber ist schon viel diskutiert worden. Wichtig ist, dass das ehemalige „Arme-Leuteessen“ in seiner Originalrezeptur und mit seinem etwas herben Geschmack so ist, wie die Landschaft und die alteingesessenen Menschen hier sind. Gewöhnungsbedürftig, aber doch liebenswert. Wichtig für alle Knieperfreunde ist, dass unser Lieblingsgericht in seinen Grundzutaten hier wächst und der Knieperkohl nach altem Rezept (Zutaten: 60% Weißkohl, 30% Grünkohl, 5% blauer Markstammkohl, Weinreben und Speisesalz) hergestellt wird. Der Kohl wird direkt vor Ort gezogen und im Spätherbst geerntet. In der Produktion wird der Kohl gereinigt, geschnitten und weiterverarbeitet. Wenn auch mit modernen Produktionsmitteln wird der Knieperkohl nach überlieferten bäuerlichen Rezepten herstellt, wie es schon seit hunderten Jahren in der Prignitz praktiziert wird.


 

Kohlernte 1  Kohlernte 2  Kohlernte 3

 


 

 

Knieperkohllogo

 

 

Den  M a r k e n n a m e n "Knieperkohl" ließ sich der Tourismusverein in Wort und Bild vom Patentamt rechtlich schützen. Damit erhalten die Gastronomen der Region die Möglichkeit, den Schriftzug ohne Bedenken und mit Wiedererkennung auf ihrer Speisekarte zu nutzen.

 

 

 

 

Wann wurde Knieperkohl "erfunden"?

Schon in der Römerzeit wurde Kohl in Krügen eingelegt. Durch die Folgen des Dreißigjährigen Krieges (1618 - 1648) und der Pest litten die Menschen an Hunger. Aus der Not heraus versuchten Sie wild wachsende Pflanzen (blauer Stangenkohl) haltbar und essbar zu machen.

 

Im Laufe der Jahre kamen dann Weißkohl und Grünkohl dazu.
 

knieper 1

 

Wie wird Knieperkohl hergestellt?

Knieperkohl ist ein dem Sauerkraut ähnliches Gemüse. Er besteht aus 60 % Weißkohl, 30 % blauem Markstammkohl (siehe Foto) und 10 % Grünkohl. Verarbeitet wird nur frischer Kohl von einheimischen Böden. Nach dem ersten Frost geerntet entsteht in den Blättern eine feine natürliche Süße. Nach dem Schneiden und Aufkochen wird der Kohl ausgedrückt und schichtweise mit Salz, Weinreben und Kirschblättern in Steinzeugtöpfen vergärt. Knieperkohl enthält keine Konservierungsstoffe.

 

Ist Knieperkohl gesund?

Ja, auf jeden Fall! Besonders in der kalten Jahreszeit steigert Knieperkohl die Abwehrkräfte und beugt so Erkältungskrankheiten vor. Durch seine vitalisierenden Eigenschaften hebt er die Stimmung und steigert das Wohlbefinden. 

 

 

 

Wer bietet Knieperkohl an?

Bei den Anbietern der "Kniepermeile" können Sie das wohlschmeckende Gemüse verkosten oder sogar bestellen.


 

knieper 3

                          Knieper mit Kohlwurst und Pellkartoffeln

                          In diesem traditionellen Gericht schmeckt Knieperkohl einfach unübertrefflich.